Gim - Generationen im Museum

Projekte

Mit GiM-Anlässen setzen wir viele kleine Akzente. Der Leitgedanke von «GiM – Generationen im Museum» kommt in verschiedenen anderen Projekten, mit denen wir im Austausch stehen, zum Ausdruck. Wir führen diese hier auf, um die Entwicklungsmöglichkeit zu zeigen und als Inspiration. 

GiM

Veranstaltungsmodell «GiM»

GiM

Altersheim Bühler: «Geschichtenatelier» 

Erzählen aus dem Leben und gestalten

Bewohner/innen des Altersheims Bühler erzählen aus dem Leben. Dazu werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Dorf und Umgebung eingeladen. Gemeinsam gestalten sie Zeichnungen, Bilder und Skulpturen. Diese Treffen finden zweimal pro Monat über 6 Monate hinweg statt. Die Reihe wird durch eine Ausstellung mit Vernissage abgerundet.

 

Altersheim Bühler

Harlis Schweizer

GiM

DINGE – ein Kunstprojekt

In einem mobilen Fotostudio erwecken die Bewohner/innen einer Wohnanlage 60+ ihre Alltagsgegenstände zum Leben. Voran geht der Auftrag der zwei anleitenden Künstlerinnen die eigene Wohnungen nach Gegenständen zu durchsuchen, die den acht Stockwerksfarben entsprechen. Spielerisch werden Szenerien und Stillleben improvisiert. Die Dinge werden ihrem gewohnten Sinnzusammenhang entrissen und vollführen fantasievolle Verwandlungen: Weintrauben werden zu Bärten, Putzlumpen zu Damenhütchen, Rührschüsseln zu Ufos, Spülschwämmchen zu Eis am Stil. Das Fotostudio war während einer Woche aufgebaut und jederzeit zu besuchen. Zum Projekt entstand eine Ausstellung und ein Katalog.

Eva Kolb
Kristine Thiemann
www.hecklerundkolb.de
www.metropolen-art.com

GiM

Erzählcafés im Museum

 

Lebenswelten entdecken

Werke im Museum werden mit der eigenen Biografie verbunden. Dabei geht es ums Erzählen und Zuhören. Begegnungen zwischen den Menschen finden statt und werden anhand von  Museumsobjekte verdeutlicht. Die Gäste bewegen sich im Museum und werden zum Nachdenken angeregt.

 

Netzwerk Erzählcafé

Rhea Braunwalder

 

Weitere Erzählcafés finden z.B. im Museum Freulerpalast des Kantons Glarus, im Museum Grenchen statt.

GiM

Historisches und Völkerkundemuseum & Solihaus St.Gallen: «Deutsch Lernen im Museum»

Dossier für Lehrpersonen

Im Historischen & Völkerkundemuseum St.Gallen steht ein Koffer bereit. Er beinhaltet Materialien für das Deutsch lernen im Museum. Er richtet sich an Deutschklassen mit Migrationshintergrund. Dies sind meist erwachsenen Personen. Der Koffer wurde zusammen mit Vertreter/innen aus dem Solihaus (Solidaritätshaus St.Gallen) entwickelt.

 

Solihaus

Medrek Haile

Historisches und Völkerkundemuseum St Gallen

Dr.phil Jolanda Schärli, Bildung und Vermittlung

GiM

Kantonsspital St.Gallen: «Wir haben Kunst!»

Kunstwerke am Kantonsspital St.Gallen werden unter die Lupe genommen. Mitarbeitende des Kantonsspitals entdecken Kunst am eigenen Arbeitsplatz. Das können prominent platzierte oder versteckte Kunstwerke sein. Die Mitarbeitenden zeigen ihre Sichtweise in einer Präsentation vor laufender Kamera. Aktuell sind auf der Website neun kurze Videos zu sehen.

 

Kantonsspital St. Gallen

Christine Musits, Kunstvermittlierin

Monika Walz-Wütherich

GiM

Kunstmuseum St.Gallen: «Schauen Machen Zeigen»

1 Bild + 14 Echos = 1 Ausstellung

In der Ausstellung wird ein einziges Bild ausgewählt. Die Beschäftigung damit zeigt die unterschiedliche Blickwinkel und Herangehensweisen. Im gemeinsamen Austausch werden die verschiedenen Lebensweisen deutlich. Gemeinsam wird anschliessend eine Ausstellung in der Pädagogischen Hochschule gestaltet.

 

Kunstmuseum St.Gallen

Daniela Mittelholzer, Kunstvermittlerin

GiM

Kunsthalle Basel: «Unter einem Dach»

In der Kunsthalle Basel werden Beziehung zwischen Kunst und Architektur aufgegriffen: Kinder und Jugendlichen lernen (bau-)kulturelle Orte ihrer Stadt kennen. Sie erkunden die gebaute städtische Umgebung und Kunst im öffentlichen Raum. Zudem lernen sie Kunstschaffende sowie Architektinnen und Architekten am Arbeitsort kennen. 

 

Unter einem Dach – Projektbeschrieb 2016

GiM

Migros Museum für Gegenwartskunst: «GiM on going»

Museumsbegegnungen als zeitlich unbegrenztes Fortsetzungsprojekt

Im Migros Museum für Gegenwartskunst gehört der Wissensaustausch auf Augenhöhe bereits zum Standart-Programm. Kreativität wird gefördert und inspiriert durch Kunst. Dabei werden unterschiedliche Gruppen angesprochen. Seit 2014 gibt es eine koninuierliche Reihe von GiM-Anlässen mit Tavolata-Gruppen. Für neue Gruppen, wie zum Beispiel 80 Teilnehmende der «internationalen Summer School 2018» regen den Austausch an. Dies Anlässe bringen Vertiefung, ungewohnter Zugang zur Kunst und erzeugen Denkimpulse in den eigenen Lebensalltag.

 

Migros Museum für Gegenwartskunst

Cynthia Gavranic, Kunstvermittlerin

GiM

Migros Museum für Gegenwartskunst: «Glimmer, Gips und Gegenwart» 

Mitglieder der Tavolata 60+ Kulturaktivität Eglisau sowie der Tavolata Rossi Zürich kamen an vier Samstagen im Migros Museum für Gegenwartskunst mit persönlichen Gästen zusammen. Nach dem Besuch in der Kunstausstellung und im Kunstlager gestaltete die Gruppe gemeinsam ein eigenes Museum für Gegenwartskunst in einem Grundrissmodell. 

 

Glimmer, Gips und Gegenwart Bericht – 2016/17 

GiM

Museum für Kommunikation: «Unterwegs im Museum mit den Kommunikator/innen»

Ein Museums-OL im Museum für Kommunikation Bern, mit 8 verschiedenen Aufgaben als Grundlage für mi-s am Beispiel eines OL-Sonntags im MfK: Involviert sind 4 Kommunikator/innen. Sie arbeiten mit dem Publikum und regen an, sich nach dem OL noch am «Musée imaginarie Suisse» zu beteiligen. Es entstehen 24 Posts. 100 Gäste haben teilgenommen. Insgesamt besuchten an diesem Tag 1000 Personen das Museum. GiM geht weiter und kann als Methode dank den Kommunikator/innen täglich angeboten werden.

 

Museum für Kommunikation Bern

Musée imaginarie Suisse

GiM

Museum Haus Konstruktiv: «Ich seh's anders!»

Im Museum Haus Konstruktiv führen Erwachsenen mit einer kognitiven Beeinträchtigung, Student/innen und Senior/innen durch die Ausstellung. Diese öffentlichen Führungen finden im Rahmen von des Projekts «Ich seh’s anders!» statt.

 

Kontakt Ladina Gerber

GiM

Museum im Lagerhaus: «InnenAnsichten»

Zwischen Kunst und Psychiatrie

Im Museum im Lagerhaus, St. Gallen wurde parallel zur Ausstellung «Auf der Seeseite der Kunst – 175 Jahre Psychiatrische Klinik Münsterlingen» eingeladen, über «Kunst und Psychiatrie» nachzudenken. Das Projekt «InnenAnsichten» war eine Ausstellung und Werkstatt zugleich: 

 

InnenAnsichten – Projektbeschrieb 2015

GiM

Museum Rietberg: «Gefüllte Zellen»

Kooperationsprojekt Museum Rietberg Zürich und Verein Treffpunkt Demenz und Kultur

Menschen, die von Demenz betroffen sind, treffen sich kontinuierlich im Museum, erfahren Kunstvermittlung über alle Sinne und erleben Begegnungen im öffentlichen Raum. Sie werden dabei von professionellen Fachpersonen begleitet und in der schöpferischen Umsetzung unterstützt.

 

Museum Rietberg

Caroline Spicker, Kunstvermittlung

 

Verein Treffpunkt Demenz und Kultur

Katharina Müller, Geschäftsleitung

GiM

Riedtli-Siedlung Zürich: «GiM Familien im Museum»

Ab ins Museum!

Nachbarn lernen sich (neu) kennen indem sie gemeinsam Museen besuchen. Museen werden dadurch als Familienausflugsziel vorgestellt. Gemeinsam gehen Familien der Riedtli-Siedlung auf Entdeckungsreise. Dadurch werden Nachbarn sichtbar. Sie erleben mit GiM ein lustvolles Geschichten-Erzählen sind gespannte Zuhörer/innen.

 

Riedtlisiedlung Zürich

Katharine Bosshart, Kuverum Studierende

GiM

Schweizer Museumspass: «Ambassadoren entdecken die Museen»

Der Schweizer Museumspass hat Museumsbotschafter/innen ausgewählt. Es bildet sich eine Community. Sie zeigt per # die Leidenschaft fürs Museum. Durch die Posts auf Instagram zeigen die Botschafter die Sicht der Besuchenden. Im ersten Jahr schon haben die Hashtags 1’000 neue Follower. Die Botschafter/innen treffen sich einmal im Jahr für ein «Meet an Greet»-#iloveswissmuseums

#museumspassambassador@museumspass

 

SCHWEIZER MUSEUMSPASS

Nathalie Schliep, Geschäftsleitung

GiM

«Tavolata»

Tavolata bringt Menschen zusammen

Beim gemeinsamen Kochen und Essen werden Tischgemeinschaften gebildet. Der Tisch verbindet Menschen und führt zu Begegnungen. Im Zentrum steht die Gastfreundschaft. Neu könnten Tavolate Gruppen auch gemeinsam Museen besuchen. (siehe Migros Museum für Gegenwartskunst). Es finden dafür separate Veranstaltungen für Interessierte statt.

 

Tavolata

Daniela Specht, Projektleitung

GiM

Theaterprojekt Trogen: «Das glückselige Leben»

Glückselige Lebensentwürfe in szenischen Bildern

Eine Spurensuche durch die Zeit bringt Laienschauspieler auf die Bühne. Sie musizieren und singen, sammeln Geschichten. Es gibt Radio- und Theaterworkshops. Das Projekt richtet sich an verschiedene Generationen und bringt sie in Austausch.

 

Das glückselige Leben

Verein Panoptikum, Trogen

Bettina Ammann, Co-Produktionsleiterin

GiM

UND, das Generationentandem & Kunstmuseum Thun: «Sofa sucht Storys»

Bekanntschaften aus der Sammlung

Zu Werken der Sammlung werden Paargeschichten erfunden. Dabei ist ein Sofa das  Beziehungsobjekt. Kunst verbindet somit das Publikum. Angehörige verschiedener Generationen lernen sich kennen. Das Projekt wird im Magazin UND und per Video dokumentiert.

 

„UND“ das Generationentandem

Livia Thurian

Erika Kestenholz

 

Kunstmuseum Thun